Teezeremonie oder exotisches Chutney - Kandis-Kristalle vielseitig nutzen

Sonntag, 16.11.2014 | Bewertung:
  • Nicht nur zur Teestunde auf friesische Art gehört Kandis dazu. Auch für viele weitere Rezepte lassen sich die süßen Kristalle in der Küche verwenden.
    Nicht nur zur Teestunde auf friesische Art gehört Kandis dazu. Auch für viele weitere Rezepte lassen sich die süßen Kristalle in der Küche verwenden.
    © djd/Pfeifer & Langen GmbH & Co. KG
  • Kandis mal anders: Hier süßt er ein Orangen-Chutney, das als fruchtige Soße sehr gut mit kurzgebratenem Fleisch harmoniert.
    Kandis mal anders: Hier süßt er ein Orangen-Chutney, das als fruchtige Soße sehr gut mit kurzgebratenem Fleisch harmoniert.
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  • Die Grümmelplätzchen werden vor dem Backen mit dem gleichnamigen Grümmelkandis bestreut.
    Die Grümmelplätzchen werden vor dem Backen mit dem gleichnamigen Grümmelkandis bestreut.
    © djd/Pfeifer & Langen GmbH & Co. KG
  • (djd/pt). Keine ostfriesische Teezeremonie ohne das charakteristische Knistern der Kluntjes in der heißen Tasse: Tee und Kandis, das gehört nicht nur im hohen Norden zur feinen Lebensart dazu. Ob weißer Kandis oder brauner, ob größere Kluntjes oder eher feinere Stücke: Der süße Genuss lässt sich vielseitig in der Küche verwenden und auch optisch faszinieren die Kandis-Kristalle, da sie wie Edelsteine aussehen. Das Geheimnis der Form und des Geschmacks liegt dabei in dem speziellen und zeitaufwendigen Herstellungsverfahren.

    Kein Kristall gleicht dem anderen

    Denn Kandis erfordert vor allem eines: Geduld. Das natürliche Süßungsmittel entsteht ganz langsam aus hochkonzentrierten Zuckerlösungen in speziellen Kristallisierungsbehältern. Bis zu 15 Tage wächst jedes Kristall - und am Ende gleicht keines dem anderen. Genau wie die Herstellung viel Zeit in Anspruch nimmt, löst sich Kandis auch nur ganz langsam wieder auf. Dadurch eignet er sich besonders gut für gemütliche, entspannende Teestunden. Er veredelt aber auch andere Heißgetränke und verleiht Likören ein unvergleichliches Aroma. Der vielseitige Grümmel Kandis ist zudem zum Backen geeignet - etwa für Ananas-Printentaler, die mit Lebkuchengewürz, Orangeat, Grümmel-Kandis und kandierter Ananas ein weihnachtlich-exotisches Aroma verströmen. Unter www.diamant-zucker.de gibt es diese und viele weitere Rezeptideen zum Ausprobieren.

    Fruchtig-würziger Genuss

    Eine feine Süße gibt Kandis ebenfalls fruchtig-würzigen Chutneys. Ein Rezepttipp ist das Orangen-Chutney, das die Experten des Verbraucherportals Ratgeberzentrale.de als Soße zu kurzgebratenem Fleisch empfehlen. Für das Chutney jeweils zwei Äpfel, Birnen und Orangen waschen, schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. In einem Topf erwärmen, zwei Esslöffel Rosinen, 200 Gramm braunen Kandis zum Beispiel von Diamant, fünf Esslöffel Weinessig, einen Esslöffel frisch geriebenen Ingwer, eine Prise Salz und etwas Muskatnuss hinzufügen. Etwa eine halbe Stunde bei mittlerer Hitze einkochen lassen, dann sofort heiß in Gläser füllen und verschließen.

    Aus der Plätzchenbäckerei

    Plätzchen schmecken wohl jedem - erst recht, wenn sie selbstgebacken wurden. Besonders einfach gelingen "Grümmelplätzchen": Dazu 500 Gramm Mehl und zwei Teelöffel Backpulver auf ein Backbrett sieben. Zwei Eier, 200 Gramm Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale und einen Schuss Rum dazugeben. 250 Gramm Butter in Stückchen schneiden und alles zu einem glatten Teig verkneten. Eine Stunde kühl stellen, dann beliebig ausstechen, mit verquirltem Eigelb bestreichen und mit "Diamant Grümmel Kandis" bestreuen. Bei 180 Grad Ober-/Unterhitze acht bis zehn Minuten backen.


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