Sumpfschildkröten und Biberburg: Rund um Angermünde können Radler die Vielfalt der Uckermark entdecken

Dienstag, 09.06.2015 | Tags: Deutschland | Bewertung:
  • Das Sumpfschildkrötenhabitat im "Nabu-Informationszentrum Blumberger Mühle" ist faszinierend.
    Das Sumpfschildkrötenhabitat im "Nabu-Informationszentrum Blumberger Mühle" ist faszinierend.
    © djd/www.angermuende-tourismus.de/J. Henschel
  • (djd/pt). Angermünde im Südosten der Uckermark ist nicht nur ein charmantes Städtchen mit barockem Rathaus und hübschen Fachwerkhäusern - es ist auch ein guter Ausgangspunkt für Radtouren durch eine reizvolle Naturlandschaft. Eine 49 Kilometer lange Tagestour führt zum Beispiel an den Uckerseen entlang nach Prenzlau. Eine besonders interessante Station am Wegesrand ist das "Nabu-Informationszentrum Blumberger Mühle", dessen Architektur einem Baumstumpf nachempfunden wurde.

    Im Zentrum zeigt eine Ausstellung die Entwicklung vom Wirtschaftswald zum "Urwald von morgen". Weitere Anziehungspunkte sind das begehbare Sumpfschildkrötenhabitat und der Wasserspielplatz mit Biberburg. Nach einer Badepause am Peetzigsee führt die Route nach Prenzlau. Bevor es mit der Bahn zurück nach Angermünde geht, kann man dort noch das Dominikanerkloster besichtigen. Viele Informationen zur Stadt und zur Region gibt es auf www.angermuende-tourismus.de.

    Von Angermünde nach Templin

    Sehr abwechslungsreich ist eine andere Radtour, die die historischen Stadtkerne von Angermünde und Templin miteinander verbindet. Vorbei an Waldseen und blühenden Wiesen geht es durch die freie Feldmark und eine sanft hügelige Landschaft ebenfalls bis zum Informationszentrum. Dann radelt man am Wolletzsee entlang, der nahezu vollständig von Wald umgeben ist. Am Seeufer haben sich die Kormorane eine Schlafkolonie eingerichtet, an den Bäumen sind die Bissspuren des Bibers zu entdecken. Der nächste Halt ist Glambeck. Das Dorf mit seinem Radlerkirchlein liegt mitten im Wald. Im Sommer finden hier Konzerte und Ausstellungen statt. Eine Ausstellung zur Ortsgeschichte ist das ganze Jahr über im restaurierten Taubenturm zu besichtigen.

    Ein Abstecher ins Ökodorf Browdowin

    In Richtung Angermünde radelt man, wenn man am Morgen die Bahn nach Chorin nimmt und sich dort aufs Fahrrad schwingt. Lohnend ist eine Besichtigung des Klosters Chorin - und im Anschluss kann man im Ökodorf Browdowin schon einmal sein Abendessen einkaufen. Oder auf dem Ökohof die gläserne Molkerei bestaunen. Vom kleinen Rummelsberg aus haben die Radler einen schönen Blick auf die vier Seen, die den Ort umgeben. Bevor es weitergeht, gibt es noch einen leckeren Milchkaffee.


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