Strand, Kita, Sandkasten: Moderne Hörgeräte für Kinder machen fast alles mit

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  • Spritzwasser und feiner Sand können modernen Hörgeräten für Kinder nichts anhaben.
    Spritzwasser und feiner Sand können modernen Hörgeräten für Kinder nichts anhaben.
    © djd/Phonak/E.Audras
  • (djd). Kinder und Jugendliche sind viel aktiver als Erwachsene und verbringen ihre Zeit auch in Umgebungen, in denen es häufig recht laut zugeht. Daher haben sie andere Bedürfnisse, auch beim Hören. Ihre Hörgeräte müssen kindgerecht gestaltet sein und ihnen in den geräuschvollen Umgebungen, in denen sie sich bewegen, ermöglichen, bestmöglich zu lernen und überall dazuzugehören. Kinder sollen dabei ihren Entdeckungsdrang selbst bei Wind und Wetter ungehemmt ausleben.

     

    Widerstandsfähige Lösungen

    Den neuen Standard unter dem Namen "IP68" erfüllen robuste Hörgeräte wie beispielsweise das "Sky V" von Phonak. Alle Modelle mit dieser Zertifizierung sind widerstandsfähiger gegen Feuchtigkeit, Schmutz, Staub und Sand. Entwickelt wurden sie ursprünglich für Erwachsene, die sportlich sehr aktiv sind und deshalb besonders robuste Hörlösungen benötigten. "Doch gerade kleine Kinder profitieren von diesem Schutzstandard", sagt Christiane Schubert, Leiterin der Pädakustik beim Hersteller. Erhältlich sind die Geräte in vielen schönen Kinderfarben, sodass die kleinen Nutzer sich ihre Lieblingsfarbe aussuchen können. Praktisch ist außerdem, dass die neuen Modelle über eine Statusanzeige in Form einer LED-Diode verfügen, diese weist die Eltern von Säuglingen zuverlässig darauf hin, wenn beispielsweise die Batterie leer ist. So können Eltern stets sicher sein, dass ihr Kind gut hören kann. Mehr Informationen gibt es unter www.phonak.de.

    Besser hören, mehr verstehen

    Noch wichtiger als die Form ist aber die Technik, die sich im Inneren moderner Hörgeräte für Kinder verbirgt. "Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, beim Spielen, in der Kita und in der Schule befinden sie sich oft in lauten Umgebungen", betont Christiane Schubert. Daher müsse die Software des Hörgerätes auf solche Situationen automatisch und optimal reagieren können, damit durch die Hörminderung keine Probleme im Sprachverständnis und beim Erlernen des Sprechens entstünden. "Eine neue Technologie macht es möglich, dass Frequenzen in sehr hohen Bereichen wieder hörbar werden, die von vielen Kindern mit Hörminderung sonst nicht wahrgenommen würden und häufig zu Einschränkungen in der Sprachentwicklung führen", so Schubert.

    Kinderohren hören anders

    (djd). Sehr leise Töne oder hohe Frequenzen, wie beispielsweise das "s" oder "sch" der Mutter, können von Kindern mit Hörminderung nicht gehört und damit wahrgenommen werden. Kinder brauchen jedoch auch Schlüssellaute, die Sprachelemente aus dem hohen Frequenzbereich, um die Möglichkeit zu erhalten, Sprache zu hören, nachzuahmen und das Sprechen erlernen zu können. Auch die aktive Teilnahme am Alltag wird nur durch gutes Hören möglich. Liegt eine Hörminderung vor, sollten Eltern einen Hörgeräteakustiker aufsuchen, der sich auf Kinder spezialisiert hat. Adressen gibt es zum Beispiel unter www.phonak.de.


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