Selbsttönende Sonnenbrillen passen sich wechselnden Lichtverhältnissen an

Mittwoch, 06.04.2016 | Bewertung:
  • Im Sonnenschein entspannt ein Buch lesen - ohne Sonnenbrille wäre das nicht möglich.
    Im Sonnenschein entspannt ein Buch lesen - ohne Sonnenbrille wäre das nicht möglich.
    © djd/Rodenstock
  • (djd). Die Sonnenbrille ist in den Sommermonaten ein unverzichtbarer Begleiter. In erster Linie soll sie die Augen vor Blendung und UV-Strahlen schützen. "Viele Modebewusste nutzen das schicke Accessoire aber auch, um ihren persönlichen Stil zu unterstreichen", weiß Katja Schneider vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

     

    Gläser reagieren auf das Umgebungslicht

    Doch welche Sonnenbrille passt zu welchem Typ? Sehen kleine runde Gläser gut aus oder sollte es doch lieber eine eckige Form sein? Hilfestellung gibt etwa der Brillenberater auf www.rodenstock.de. Anhand der Gesichtsproportionen findet man hier Empfehlungen für jeweils passende Brillenfassungen. Wer über eine Webcam verfügt oder ein Foto hochlädt, kann sogar die verschiedenen Modelle online "anprobieren". Neben der Form spielt oft auch die Tönung der Gläser eine wichtige Rolle bei der Kaufentscheidung. Die "ColorMatic IQ Sun"-Brillengläser beispielsweise gibt es in verschiedenen Farben beim Optiker. Der Clou dieser selbsttönenden Sonnenbrillen ist ihre Fähigkeit, sich an wechselnde Lichtverhältnisse anzupassen. Diese sogenannten phototropen Gläser reagieren auf das Umgebungslicht und gleichen ihre Verdunkelung automatisch an - so ist in der Sonne und im Schatten jeweils beste Sicht gewährleistet. Der Anpassungsvorgang dauert nur wenige Sekunden.

    Abgestimmt auf die eigene Sehstärke

    Der Mechanismus basiert auf einem Farbstoff mit photoaktiven Molekülen. Nimmt die Lichtstärke der Umgebung beispielsweise zu, dann kommt es zu einer chemischen Reaktion der Moleküle und die Gläser verdunkeln sich daraufhin. Brillenträger mit Sehschwäche erhalten die Gläser im Fachhandel genau abgestimmt auf ihre individuelle Sehstärke. Dank einer revolutionären Technologie, die die Abbildungsfehler des Auges in jeder Blickrichtung und in Abhängigkeit von der Pupillengröße berechnet, kann das persönliche Sehpotenzial zu 100 Prozent ausgeschöpft werden.

    Sonnenbrillen sorgfältig anpassen

    (djd). Gute Sonnenbrillen schirmen nicht nur frontal einfallendes UV-Licht ab, sondern auch das seitliche Streulicht. Mit ihrer speziellen Beschichtung schützen die Brillengläser von Rodenstock beispielsweise besonders gut vor Blendung und Reflexionen und passen sich in Sekunden an wechselnde Lichtverhältnisse an. Im Fachhandel sind die Modelle in verschiedenen Tönungsfarben erhältlich. Bei der Auswahl sollte man auch darauf achten, dass die Sonnenbrille dicht an Stirn und Nase anliegt, damit die weit offenen Pupillen hinter dem dunklen Brillenglas kein UV-Licht abbekommen.


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