Billige Schlagbohrer und Akku-Bohrer taugen nicht viel
Stiftung Warentest hat Schlagbohrer und Akku-Bohrer getestet. Es bewahrheitet sich leider wieder einmal, dass wer billige Werkzeuge kauft, an der falschen Stelle spart. Billige Bohrmaschinen und Akku-Bohrschrauber aus dem Baumarkt konnten im Test nicht überzeugen. Jeder zweite dieser Geräte erhielt das Testurteil "mangelhaft".
Die Akkus und Ladegeräte von drei getesteten Bohrschraubern von Basic, Bonus und Budget können bei einem Kurzschluss in Flammen aufgehen. Somit besteht bei den Geräten sogar Brandgefahr. Eine erhöhte Konzentrationen von gesundheitsschädlichen polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) wurde bei Schlagbohrmaschinen von CMI und Basic festgestellt.
Aber auch die Leistung der Schlagbohrmaschinen läßt zu wünschen übrig. 3 von 5 Geräten sind auf Grund ihrer schlechten Leistung kaum als Schlagbohrmaschine zu verwenden. Bei einer Schlagbohrmaschine versagte im Dauertest das Getriebe. Akku-Bohrschrauber machten beim Dauertest keine Probleme. Allerdings sind hier die Akkus häufig sehr schnell leer und müssen zwischen 3 und 7 Stunden aufgeladen werden.
Wer nur gelegentlich Bohrarbeiten ausführen muss, der kann mit einem solchen Billiggerät auskommen. Wer jedoch häufig bohren oder schrauben muss, der sollte sich ein höherwertiges Gerät kaufen. Den kompletten Test können Sie in der Zeitschrift test Ausgabe Mai 2010 nachlesen. Oder Sie schlagen im Internet unter www.test.de/bohrer nach.
© 23. April 2010 - D&K-Media
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Informationen:
Stiftung Warentest Lützowplatz 11-13 10785 Berlin www.test.de |
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