Käse im Museum
Anhängern von Slow Food und originalen, landestypischen Käsesorten wird der Idiazabal-Käse, ein Hartkäse mit geschützter Herkunftsbezeichnung aus dem Baskenland, ein Begriff sein. Er wurde nach seiner bedeutendsten Herkunftsstätte, dem Ort Idiazabal in der baskischen Provinz Gipuzkoa, benannt.
Der leicht- bis mittelpikante Hartkäse wird aus Schafsmilch der Schafrassen Latxa und Carranzana gewonnen. Ein Käselaib wiegt zwischen ein und drei Kilogramm. Jährlich findet in dem Ort Ordizia in Gipuzkoa eine Käseprobe statt, in der eine Jury den besten Idiazabal-Käse wählt. Bei der Probe wird ein halber Käse verspeist, die verbleibende Hälfte wird am selben Ort unter Restaurants und anderen Mitbietenden versteigert und erreicht üblicherweise Preise in der Größenordnung von über 5.000 Euro.
Das Dokumentations- und Verkostungszentrum in Idiazabal, im Museo del Queso Idiazabal, lädt dazu ein, die Geschichte und den Geschmack des für das Baskenland typischen Käses kennen zu lernen. Die Besucher erfahren, mit welchen Werkzeugen Generationen von baskischen Schäfern den Käse traditionell hergestellt haben.
Sie können an einer Käseprobe teilnehmen, bei der vier verschiedene Geschmacksrichtungen vorgestellt werden. Der Museumsbesuch schließt mit einer Führung durch die Käsefabrik Aramburu ab. Der Preis für eine Käseprobe mit Wasser liegt bei drei Euro; will man den Gaumen auch noch mit Wein verwöhnen bei vier Euro. Weitere Informationen gibt es unter www.idiazabalgaztarenmuseoa.com im Internet.
© Januar 2009 - News-Reporter.NET/JM
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