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Mit Zwiebelblumen ganz schnell: Der Frühling auf dem Friedhof

Der Frühling im Handumdrehen: Auf dem Friedhof sorgen vorgetriebene Blumenzwiebeln ganz schnell für Farbe.

Der Frühling im Handumdrehen: Auf dem Friedhof sorgen vorgetriebene Blumenzwiebeln ganz schnell für Farbe.

© IZB

Friedhöfe sind Stätten der Erinnerung und gleichzeitig auch Inseln der Ruhe, oft sogar mitten in der Stadt. Mancher Friedhof hat mit seinem alten Baumbestand fast Parkcharakter und lädt zu Spaziergängen im Grünen ein. Während in einigen Ländern nur Steinplatten an die Verstorbenen erinnern und auf den Gräbern keine Blumen gepflanzt werden, sind Gräber in Deutschland individuell gestaltete Minigärten und oft liebevoll bepflanzt.

Symbolpflanzen

Viele Pflanzen auf den Gräbern haben über den Schmuckwert hinaus auch eine tiefere symbolische Bedeutung: Die Stechpalme beispielsweise steht für die Hoffnung und das ewige Leben; Efeu ist ein Sinnbild für Treue und Freundschaft und steht wie die Eibe für Unsterblichkeit. Alle diese Pflanzen sind immergrün und haben keine leuchtenden Blüten. Eine schöne Ergänzung sind deshalb im Frühling blühende Zwiebelblumen. Sie bringen jetzt Farbe auf die Gräber und ihre leuchtenden Farben sind ein schöner Kontrast zu den immergrünen Pflanzen.

Die Macht des Frühlings

Narzissen gehören zu den Blumen, die auf dem Friedhof eine besondere Bedeutung haben. Aus christlicher Sicht gelten sie als Symbol der Auferstehung und des ewigen Lebens. Ihr Entwicklungszyklus macht das auf eindrucksvolle Weise deutlich: Die im Herbst gepflanzten Blumenzwiebeln erwachen im Frühjahr aus ihrem scheinbaren Schlaf.

Sie trotzen dem noch kühlen Wetter und ihr leuchtendes Gelb kündet vom neuen Leben - von der Kraft des Frühlings, der den Winter überwunden hat. Indem sie trotz der oft noch niedrigen Temperaturen schon wachsen und blühen, zeigen sie mit ihrer Unbeugsamkeit, dass das Leben weitergeht. Auch ein anderer Grund spricht für diese robusten und anspruchslosen Frühblüher auf dem Friedhof: Narzissen sind farblich sehr wirkungsvoll, denn ihre leuchtend gelben Blüten erscheinen zu einer Zeit, in der der Frühling erst langsam erwacht und die Sehnsucht nach Farbe sehr groß ist.

Auf dem schnellsten Weg zum Frühling

Wer nicht dazu gekommen ist, im Herbst Narzissenzwiebeln in die Erde zu stecken, kann jetzt vorgetriebene Blumenzwiebeln pflanzen. Sie stehen kurz vor der Blüte oder blühen sogar schon und bringen schnell Farbe auf das Grab: nur austopfen, pflanzen und gießen. Narzissen können auch gut in Gefäße gepflanzt werden. Wichtig ist, dass Wasser abfließen kann, damit Regenwasser nicht zu Staunässe führt. Sollte der Erdballen relativ trocken sein, empfiehlt es sich, ihn vorher in einen Eimer mit Wasser zu tauchen, so dass er gut durchfeuchtet ist.

Zusammen mit anderen kleinen Pflanzen wie Primeln, Stiefmütterchen, Efeu oder Zwerggehölzen kann in einer Schale ein Frühlingsgarten auf kleinstem Raum entstehen, der sich schon zu Hause vorbereiten lässt. Am besten ist es, beim Bepflanzen der Gefäße nicht mehr als drei Arten zu mischen und aufrechte, niedrige und überhängend wachsende Pflanzen zu kombinieren. Neben Narzissen sind auch andere Zwiebelblumen wie Tulpen, Dufthyazinthen und Traubenhyazinthen in Töpfen erhältlich - für den Frühling auf dem Friedhof.

© März 2008 - Grünes Presseportal / IZB

Informationen:
Informationsbüro für Zwiebelblumen in Deutschland
Achenbachstr. 26
40237 Düsseldorf
www.blumenzwiebeln.de
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