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Licht für die Unterwasserwelt: Aquarien brauchen hohe Beleuchtungsstärken

Helles Licht durchflutet die Unterwasserwelt, so fühlen sich Fische und Pflanzen im Aquarium wohl.

Helles Licht durchflutet die Unterwasserwelt, so fühlen sich Fische und Pflanzen im Aquarium wohl.

© licht.de

Leben braucht Licht. Aquarianer erleben das jeden Tag. Nur, wenn künstliches das natürliche Licht ersetzt, geht es den Bewohnern der Unterwasserwelt gut. Es gibt zwar Fische wie den Höhlensalmler, die nicht sehr viel Licht benötigen, immer aber – und darauf kommt es laut licht.de an – ist der Lichtbedarf der Pflanzen entscheidend. Ihr Wohlergehen sorgt für ausreichende Sauerstoffproduktion und setzt hohe Beleuchtungsstärken voraus.

Die Beleuchtungsstärke – sie gibt den auf einer Fläche auftreffenden Lichtstrom an – sollte bei Süßwasseraquarien an der Wasseroberfläche mindestens 10.000 Lux, bei Meerwasserbecken 20.000 Lux betragen. Faustregel für ein 40 Zentimeter hohes Becken sind zwei Leuchtstofflampen mindestens 36 Watt bei Süßwasser, vier für Salzwasser. Pro zehn Zentimeter Wassertiefe wird es um 50 Prozent dunkler; in hohen Aquarien sind deshalb zusätzliche Leuchtstofflampen notwendig, die von der Seite Licht in die Tiefe bringen.

Leuchtstofflampen

Leuchtstofflampen gibt es mit 26 mm und mit 16 mm Durchmesser. Letztere sind lichtstärker, in der HO-Ausführung (High Output) liefern sie den höchsten Lichtstrom für die jeweilige Lampenlänge. Bei der Lichtfarbe haben sich Kombinationen bewährt, zum Beispiel neutralweißes Licht mit 4.000 K (Kelvin) für die Dauerbeleuchtung und zusätzlich tageslichtweißes Licht mit hoher Farbtemperatur – zum Beispiel 9.000 K – für die kurzzeitige Zuschaltung. Wichtig: Die einmal getroffene Entscheidung für die Lichtfarbe oder Farbkombination sollte beibehalten werden, weil sonst das biologische Gleichgewicht gestört wird. Alternativen zur Leuchtstofflampe sind Halogen-Metalldampflampen; nur noch selten eingesetzt werden Quecksilberdampf-Hochdrucklampen Super de Luxe.

Richtwert für die Beleuchtungsdauer sind zwölf Stunden. Einige Aquarianer gönnen ihren Tieren eine zweistündige Mittagspause. Das ist auch für den Menschen vorteilhaft: Er kann das Licht am Abend zwei Stunden länger einschalten und die Unterwasserwelt genießen. In jedem Fall ist für die Aquariumsbeleuchtung eine Zeitschaltuhr komfortabel.

Leuchten für das Minibiotop werden üblicherweise auf der Oberseite des Beckens ganz nahe am Wasser eingesetzt. Wenn sie nicht dauerhaft befestigt ist – zum Beispiel als Bestandteil der Abdeckung – muss jede Leuchte die Schutzart IP X7 (geschützt gegen zeitweiliges Eintauchen) haben. Zum Untertauchen eigenen sich nur spezielle Unterwasserleuchten der Schutzart IP X8 und mit der Schutzklasse III (betrieben mit Schutzkleinspannung). Alternative zur wassernahen Beleuchtung sind von der Decke abgependelte Leuchten. Betriebssicher sind Leuchten, die das ENEC-, VDE- oder GS-Zeichen tragen.

© November 2007 - licht.de

Informationen:
licht.de, Fördergemeinschaft Gutes Licht (FGL)
Stresemannallee 19
60596 Frankfurt am Main
www.licht.de
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