Neue Leistung: DAK übernimmt Kosten für Hautkrebsvorsorge
Ab sofort haben DAK-Kunden die Möglichkeit, sich einmal jährlich auf Hautkrebs untersuchen lassen – die Kosten übernimmt jetzt die Kasse. "Bislang konnte der Arzt Diagnostik und Behandlung nur zu Lasten der Kassen abrechnen, wenn ein begründeter Verdacht auf eine Erkrankung bestand oder ihm Hautveränderungen bei seinem Patienten auffielen", sagt Meike Fitting, DAK-Expertin rund um Vorsorgeuntersuchungen. "Nun haben DAK-Kunden ab 20 Jahren auch vorsorglich, also ohne jeden Hinweis auf eine Erkrankung, die Möglichkeit, sich untersuchen zu lassen."
Die Hautkrebsvorsorge konnte die DAK in ihr Leistungsangebot aufnehmen, nachdem sie mit zahlreichen Kassenärztlichen Vereinigungen Verträge ausgehandelt hat. DAK-Kunden in Bayern, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein, im Saarland, Schleswig-Holstein und Westfalen-Lippe können nun ganz einfach mit ihrer Chipkarte beim Hautarzt diese Untersuchung in Anspruch nehmen.
In Baden Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen stehen die Vertragsverhandlungen kurz vor dem Abschluss. Dennoch können DAK-Kunden auch dort bereits die Hautkrebsvorsorge nutzen. Abgerechnet wird in dieser Übergangszeit nach dem so genannten Kostenerstattungsprinzip. "Die Versicherten erhalten von ihrem Arzt zunächst eine Privatrechnung," erklärt Meike Fitting. "Diese Rechnung reichen sie dann bei uns ein."
Hautkrebs zählt zu den Krebsarten, die in den letzten Jahren stark zugenommen haben. Zugleich bestehen bei dieser Art nachweislich große Heilungschancen – eine gezielte Früherkennung vorausgesetzt.
© November 2006 - DAK
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