Krachmacher: Lärm am Arbeitsplatz macht krank
Lärm geht den Bundesbürgern auf die Nerven. Fast jeder Fünfte (18 Prozent) fühlt sich dadurch sehr häufig oder häufig belästigt. Ein lauter Arbeitsplatz steht mit 23 Prozent an dritter Stelle der Krachmacher. Dies ergab eine repräsentative Studie der DAK zum Thema Lärmbelästigung in Deutschland.
Damit ist Lärm auch einer der wichtigsten Auslöser für Berufserkrankungen. Lärmbedingter Hörverlust ist die häufigste Berufskrankheit in Europa und geht in der Regel auf eine fortdauernde starke Lärmbelastung zurück.
Auch die DAK-Studie ergab: Dauerhafter Lärm schädigt die Gesundheit. So führte er bei 22 Prozent aller Bundesbürger schon einmal zu Kopfschmerzen. Unter Schlaflosigkeit litt knapp jeder Fünfte (19 Prozent) und 18 Prozent unter Nervosität. Ein alarmierendes Ergebnis für Frank Meiners, Diplom-Psychologe der DAK. "Aus diesen Stress-Symptomen können sich schwerwiegende Erkrankungen entwickeln: Angefangen bei ständigen Kopf- und Rückenschmerzen bis hin zum Herzinfarkt", warnt er.
Die Europäische Woche für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2005 mit dem Motto "Schluss mit Lärm!" richtet den Fokus auf Risiken durch Lärm bei der Arbeit. Vom 24. bis 28. Oktober 2005 sind zeitgleich alle Unternehmen, Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen, Berufs- und Praktikervereinigungen, regionale oder lokale Präventionsdienste der EU aufgerufen, zur Verringerung und Bekämpfung von Lärm bei der Arbeit beizutragen.
© November 2005 - DAK
|
Informationen:
DAK-Hauptgeschäftsstelle Nagelsweg 27 - 31 20097 Hamburg www.dak.de |
Finden Sie Volksfeste, Stadtfeste, Kirmes, Jahrmärkte, Weinfeste und Weihnachtsmärkte in Ihrer Nähe! |









