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Welche Garage ist die Richtige?

Beim Bau einer Garage sind eine Fülle von Einzelentscheidungen zu treffen. Von der Optik über die Größe bis hin zu Material und Pflege: Die Anforderungen sind vielfältig und sollten bei der Planung berücksichtigt werden.

Beim Bau einer Garage sind eine Fülle von Einzelentscheidungen zu treffen. Von der Optik über die Größe bis hin zu Material und Pflege: Die Anforderungen sind vielfältig und sollten bei der Planung berücksichtigt werden.

© Oskar Overmann GmbH & Co.KG

Checkliste für Garagenkäufer

Schon längst ist die Garage nicht mehr nur ein reiner Zweckbau fürs eigene Auto: Hier tüfteln auch Heimwerker an neuen Ideen, Gartengeräte, Fahrräder, Reifen & Co. können dort sicher untergebracht werden und selbst lautstarke Partys lassen sich dorthin verlegen. Was aber macht die Wunschgarage eigentlich aus? Worauf muss man bei ihrer Planung besonderen Wert legen? Die folgende Checkliste soll diese Fragen klären und dabei helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Konventionell gemauert oder aus Fertigelementen gebaut?

Überwiegend werden Garagen noch immer konventionell errichtet, also Stein auf Stein gebaut. Damit kann zwar die Garage der Optik des Wohnhauses optimal angepasst werden. Nachteile sind allerdings eine lange Bauzeit, die in der Regel mit viel Krach und Dreck verbunden ist, und hohe Kosten. Fertiggaragen sind dagegen günstiger und können, wenn ein frostfrei gegründetes Fundament vorhanden ist, innerhalb eines Tages aufgebaut und dann sofort genutzt werden. Außerdem bieten die Hersteller mittlerweile ein Vielzahl von Varianten an, um das private Parkhaus der vorhandenen Architektur anzugleichen: Unterschiedliche Dachformen und Dacheindeckungen, Wandputze in vielen Farben, Verkleidungen aus Holz, Kunststoff oder Stahl, verschiedene Türen, Tore und Fenster machen bei guter Beratung aus Fertiggaragen richtige Unikate.

Im Vorfeld klären

Wichtig ist die Größe der künftigen Garage: Soll sie Platz für mehr als ein Fahrzeug bieten? Müssen hier zusätzlich noch andere Dinge wie Gartenmöbel, Rasenmäher oder Fahrräder untergebracht werden? Konventionell gemauerte Garagen können nachträglich nur mit erheblichem Aufwand erweitert werden, ebenso Fertiggaragen aus Beton. Flexible Stahlgaragensysteme bieten dagegen die Möglichkeit, problemlos eine weitere Garage oder auch einen Carport anzubauen. Geprüft werden sollte außerdem, ob der Hersteller ein einfach zu montierendes Regalund Aufbewahrungssystem anbietet.

Baugenehmigung

Das Errichten von Garagen ist genehmigungspflichtig. Viele Anbieter von Fertiggaragen befreien den Bauherrn von dem lästigen Papierkram und kümmern sich um eine reibungslose Abwicklung der Baugenehmigung. Beim konventionellen Bau müssen für statische Berechnung und Erledigung der Baugenehmigung happige Zusatzkosten eingerechnet werden.

Pflegeaufwand und Lebensdauer

Holz-Garagen oder -Carports brauchen regelmäßig einen Schutzanstrich, um das Holz vor Schädlingsbefall und Fäulnis zu bewahren. Verzinkte Stahlkonstruktionen sind dagegen absolut witterungsbeständig. Bei Betongaragen kommt es auf die Qualität des Materials und damit auf den Preis an. Konventionell aus Stein gebaute Garagen benötigen eine stets tadellose Putzschicht, damit keine Feuchtigkeit in das Mauerwerk dringt. Eine Analyse der Zeitung DIE WELT hat ergeben, dass die durchschnittliche Lebensdauer von Stahlgaragen mit über 30 Jahren mehr als doppelt so hoch ist wie die von Betonfertiggaragen.

Raumnutzen

Mit der richtigen Materialwahl kann man einen großen Raumnutzen erzielen: Eine gemauerte Garage mit Putzbeschichtung nimmt im Schnitt 3-4 qm der gesamten Garagenfläche weg. Eine Betongarage mit 6 cm starken Wänden benötigt immer noch doppelt so viel Stellfläche wie eine Stahlgarage, deren Wände nur ca. 3 cm dick sind.

Selberbauen

Anstatt selbst zu mauern lässt sich auch mit Stahlgaragen zum Selberbauen Geld sparen. Mit tatkräftiger Unterstützung von Freunden sind sie ohne besonderes technisches Können in vier bis fünf Stunden montiert.

Zugang zur Baustelle

Eine Betonfetiggarage wird mit dem Schwerlastfahrzeug geliefert und per Kran an die gewünschte Stelle gesetzt. Ist der notwendige Platz zum Rangieren des LKWs nicht vorhanden, wird die Anlieferung problematisch. Auch enge Toreinfahrten sind unüberwindliche Hindernisse. Außerdem werden durch das schwere Gerät oft der Garten oder der eben gepflasterte Hof ruiniert. Stahlgaragen kommen dagegen in "handlichen" Einzelteilen an, die von zwei Personen leicht durch Engpässe getragen und am vorbereiteten Ort unkompliziert zusammengebaut werden können.

Umsetzen der Garage

Den Aufstellungsort einer gemauerten Garage oder Betonfertiggarage kann man nur mit großem Aufwand verändern. Allein die verzinkte Stahlgarage kann ohne Probleme mehrmals ab- und wieder aufgebaut werden, wenn sie durch sogenannte Clinchverbindungen absolut sicher vor Rost ist. Lediglich den Außenputz sollte man dann mit handelsüblicher Farbe auffrischen.
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<br />Ausführliche Tipps und Informationen zum Bau von Garagen und Carports gibts unter www.garagen.de.

© Oktober 2004 - RENATE SEIFERT public relations / Oskar Overmann GmbH & Co.KG

Informationen:
Overmann GmbH
Ulmer Straße 73
70188 Stuttgart
www.overmann.de
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