Zu viel vom Nachtisch genascht?
Der Fitnesstrainer liegt hinter dem Haus
Der Chef tut´s. Der Nachbar auch. Der Schwiegersohn probiert´s und die Freunde machen es nach der Küchenrenovierung: Dem Ruf der Wildnis folgen. Das Gartenjahr ist eingeläutet. Und durch Gartenarbeit machen nicht nur viele Menschen ihren Garten fit, sondern auch sich selbst. Was sind Laufband und Ergometer im Studio, wenn der Hometrainer direkt hinter dem Haus liegt! Umgraben, Jäten, Pflanzen – einfacher geht kein Fitnesstraining. Wer die Gartenschere schwingt, Rumpfbeugen im Grünen macht und zum Zupfen und Rupfen in die Hocke geht, sich dehnt und streckt, macht sich schnell frühlingsfit. Das können viele Menschen gerade jetzt gebrauchen – nach der Bequemlichkeit und dem guten Essen im Winter. Gratis dazu gibt es viel frische Luft. Die ist hilfreich für gute Stimmung und sogar für besseres Aussehen. Denn, so ein Sprichwort: "Graben und hacken macht rote Backen." Moderate Bewegung, wie Gartenarbeit sie bietet, schützt das Herz und bringt den Kreislauf in Schwung. Zu alledem fördert sie auch noch die geistige Fitness und hilft, Stress abzubauen. So nutzen viele Gartenbesitzer die Stunden im eigenen Grün zur Entspannung vom turbulenten Alltag.
Ewiges Wechselspiel: Trocken und nass
Statt mit schwitzenden Fitnessfreaks in muffigen Räumen schlechte Luft zu atmen, stärkt Gartenarbeit Körper und Geist mit frischer Luft und erstem Sonnenschein. Das Sonnenlicht schenkt sofort spürbare Wärme und Wohlgefühl und regt die Produktion von Vitamin D an. Auch Enzyme werden aktiv und schützen vor Infektionen. Sonnenlicht verbessert den Zuckerstoffwechsel. Es senkt Blutdruck und Cholesterinspiegel. Bewegung im Garten stärkt die Knochen, Muskeln und Gelenke und versorgt den Körper mit dem Sauerstoff der frischen Luft. Gartenarbeit vertreibt Frühjahrsmüdigkeit und macht Wetterfühligkeit zum Fremdwort.
Etwas Regen wird den Hobbygärtner nicht abschrecken. Nach dem Regen gibt es wieder Sonnenschein. Die gute Seite: Regen wässert den Garten – schön gleichmäßig – ganz von alleine. So kann sich der durch viel Gartenarbeit Gestählte guten Gewissens selbst einem Kühlen widmen und sich eine Pause gönnen.
Hier bin ich Mensch, hier darf ich´s sein
Wenn der März "wie ein Wolf kommt" und "wie ein Lamm geht", freuen sich fitte Gartenbesitzer auf viele entspannte Stunden im gepflegten eigenen Garten. Freilich gibt es immer etwas zu tun, doch dafür auch jede Menge zu ernten - mehr als Kräuter, Gemüse und Obst. Die Natur dankt mit stillen oder geselligen Augenblicken des ganz privaten Glücks. In China sagen die Menschen: "Wenn ich einen grünen Zweig im Herzen trage, wird sich ein Singvogel darauf nieder lassen." Die ersten sind übrigens schon wieder im Lande. Und sie begleiten uns mit wohltönendem Gezwitscher einen ganzen Sommer lang. Hoffen wir, dass er warm und sonnig wird! Das verrät uns der Wettergott schon Ende März. Denn "wie der 30. März, so der Sommer." Also: Beobachten und Daumen drücken.....
© März 2006 - Grünes Presseportal / PdM / CMA
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