Sicherer Schutz vor Rost und Frost
Tipps für den perfekten Carport
Alternativ zu einer Garage bieten auch Carports dem geparkten Auto idealen Schutz vor sengender Sonne, Regen, Eis und Schnee. Hinzu kommt, dass unter einem Carport die Luft ständig zirkuliert und so Staunässe – das Grundnahrungsmittel für Rost – gar nicht erst entstehen kann. Vor der Anschaffung eines Carports sind allerdings einige Punkte zu beachten. Diese Checkliste soll dabei helfen, wichtige Fragen bereits im Vorfeld zu klären.
Die Größe
Wer über ausreichenden Platz verfügt, sollte nicht an Länge und Breite, aber auch nicht an der Höhe eines Carports sparen. Denn mit der Zeit wachsen die Bedürfnisse, also meist die Abmessungen des eigenen Autos, und damit auch die Anforderungen an einen Carport. Am besten gleich zu Beginn der Planung den künftigen Bedarf mit berücksichtigen. Aber selbstverständlich auch den aktuellen – Türen beispielsweise brauchen viel Platz beim Öffnen. Damit die Fahrzeuginsassen bequem ein- und aussteigen können, sollte die befestigte und überdachte Fläche rund um den Wagen großzügig bemessen sein.
Baugenehmigung
Für den Bau von Carports gibt es in Deutschland keine einheitliche Regelung. In manchen Bundesländern muss ein Bauantrag gestellt werden, manchmal dagegen ist eine amtliche Genehmigung gar nicht erforderlich. Viele Anbieter von ausgereiften Carport-Lösungen befreien den Bauherrn vom Ausfüllen des lästigen Papierkrams und kümmern sich um eine reibungslose und vorschriftsmäßige Abwicklung. Solche Anbieter verfügen im Zweifelsfall auch über die nötige Kompetenz, das Anliegen des Bauherren bei den Ämtern vorzutragen.
Der Bau
Selber bauen oder auf den Experten vertrauen? Entscheidend sind letztlich die handwerklichen Fertigkeiten. Als kompletter Bausatz geliefert, sind Carports auch von Laien innerhalb weniger Stunden aufgebaut. Besonders ist darauf zu achten, dass der Hersteller eine verständliche Anleitung mitliefert, die den Aufbau fachgerecht dokumentiert. Die höchste Gewährleistung ist natürlich garantiert, wenn der Hersteller selbst die Montage übernimmt. Beim Selberbau dagegen trägt der Hobby-Heimwerker die Verantwortung.
Rechteck oder angepasster Schrägschnitt
Beim Grundriss des Carports gibt es zahlreiche Varianten. Klassisch ist die Rechteckform. Sollte aber – was relativ häufig vorkommt – die Gebäudegrenze nicht parallel zur Grundstücksgrenze verlaufen, so lassen sich die Carports einiger Anbieter preisgünstig dem Grundstücksverlauf anpassen. Damit kein Zentimeter kostbarer Fläche verloren geht, bieten pfiffige Hersteller sogar an, den Carport trapezförmig nach Maß zu gestalten.
Farbe, Pflegeaufwand und Lebensdauer
Holzcarports sind zwar beliebt, sie haben allerdings den Nachteil, dass sie mindestens einmal im Jahr eine Schutzlasur in einem beliebigen Holzfarbton benötigen. Die bewahrt das Holz nicht nur vor Schädlingsbefall und Fäulnis, sondern sorgt überhaupt erst dafür, dass die Holzoptik erhalten bleibt – unbehandeltes Holz ist nämlich nicht UV-beständig und ergraut bereits nach kurzer Zeit. Carports aus rostfreiem Stahl sind dagegen absolut pflegeleicht. Geschützt durch eine witterungsbeständige Feuerverzinkung überdauern sie locker 30 Jahre und müssen in dieser Zeit nicht einmal nachbehandelt werden. Pflegeleichte Stahlcarports gibt es in den unterschiedlichsten Farben, die im Idealfall als Pulverbeschichtungen auf die Verzinkung aufgetragen sind – ein lebenslanger Schutz ohne Nachbehandlung. Viele Hersteller mischen den Ton exakt nach den Wünschen des Bauherrn. So lässt sich der Carport perfekt an das Haus anpassen.
Das Dach
Die "Kopfbedeckung" ist ganz entscheidend für den Gesamteindruck. Das Dach kann die Hausarchitektur stimmig ergänzen oder einen attraktiven Kontrapunkt zu ihr setzen. Eine breite Palette unterschiedlichster Dachformen und -materialien bietet beispielsweise der Hersteller Overmann an: Vom elegant-transparenten Tonnendach aus Acrylglas über Giebeldächer in Ziegeloptik bis hin zu Flachdächern oder bereits bepflanzten Gründächern reicht das Programm.
Standfestigkeit und Stabilität
Üblicherweise genügt für einen Carport ein Punktfundament je Stütze. Ganz wichtig: Die einzelnen Stützen müssen gut im Fundament verankert sein, um Unterwinden standzuhalten. Bei der Auswahl der Konstruktion und deren Verankerung ist auch zu bedenken, was passiert, wenn der Autofahrer mit zu viel Schwung gegen einen der Pfosten stößt: Hält er? Oder bricht schlimmstenfalls der ganze Carport ein? Overmann befestigt die Carport-Pfosten in besonders stabilen Köcherfundamenten und kann deswegen eine Anpralllast von bis zu einer Tonne pro Stütze garantieren. Weitere Tipps und ausführliche Informationen zum Thema Carportbau gibt’s unter www.garagen.de.
© Oktober 2004 - RENATE SEIFERT public relations / Oskar Overmann GmbH & Co.KG
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Informationen:
Overmann GmbH Ulmer Straße 73 70188 Stuttgart www.overmann.de |
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