Wieder mit der Sonne lachen
Belastungsinkontinenz wird meist durch eine Schwäche des Blasenschließmuskels verursacht. Dieser kann einer plötzlichen Druckerhöhung im Bauchraum - etwa durch das Heben einer Getränkekiste - nicht mehr standhalten. Dann treten schnell einige Tropfen oder größere Mengen Urin aus.
© obs: Lilly & Boehringer Ingelheim
Belastungsinkontinenz kann meist behandelt werden
Wer verspürt bei strahlender Sonne keine Lust, ins Freie zu gehen und das Leben unbeschwert zu genießen? Für Frauen mit Belastungsinkontinenz ist das allerdings keine Selbstverständlichkeit. Gerade beim Baden, Fahrrad fahren oder spazieren gehen fürchten sie einen unwillkürlichen Urinverlust. Der ständige Gedanke an einen möglichen "Unfall" belastet die Betroffenen bei Freizeitaktivitäten besonders. Mit Einlagen behelfen sie sich notdürftig. Dabei kann Belastungsinkontinenz in vielen Fällen behandelt werden.
Nach Schätzungen der Deutschen Kontinenzgesellschaft leiden in Deutschland über fünf Millionen Menschen an einer Harninkontinenz. Bei Frauen am häufigsten ist die Belastungsinkontinenz. Betroffene verlieren immer dann ungewollt Urin, wenn sich plötzlich der Druck im Bauchraum erhöht. Lachen, Niesen und natürlich auch Sport sind typische Auslöser. Besonders lästig kann das werden, wenn schönes Wetter, warme Temperaturen und Urlaubstage ins Freie und auf Reisen locken. Immer wieder drängt sich die Erkrankung ins Bewusstsein: Habe ich auch genug Einlagen mitgenommen? Kann ich diese Steigung mit dem Rad wagen? Soll ich wirklich in den Swimmingpool springen? Ein Stück Lebensfreude bleibt auf der Strecke, wenn man sich in geselliger unde daran erinnern muss, nicht zu heftig zu lachen.
Dabei muss sich heute niemand mehr mit seiner elastungsinkontinenz abfinden. Es handelt sich nicht um eine normale lterserscheinung. Im Gegensatz zu anderen Harninkontinenzformen ritt die Belastungsinkontinenz auch häufig schon in jüngeren Jahren uf. Frauen, die ungewollt Urin verlieren, sollten daher frühzeitig nd offen mit einem Arzt ihres Vertrauens über das Problem sprechen. Auch wenn das im ersten Moment vielleicht etwas schwer fällt - es ohnt sich. Denn die Erkrankung ist in vielen Fällen gut zu ehandeln.
Bisher haben Ärzte vor allem das Beckenbodentraining empfohlen. rauen, die diese besonderen Übungen richtig und regelmäßig usführen, können der Erkrankung aktiv entgegenwirken. Außerdem gibt s verschiedene Operationsmethoden, die - wie alle Eingriffe - mit esonderen Risiken verbunden sind.
Ein echter Fortschritt steht den behandelnden Ärzten bald zur erfügung: Das erste spezielle Medikament für Frauen mit elastungsinkontinenz.
© August 2004 - ots Originaltext: Lilly Boehringer Ingelheim
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