Neue Modellnamen bei Mercedes: Mercedes-Kunden müssen Alphabet neu lernen

Mittwoch, 12.11.2014 | Tags: Automodelle, Mercedes-Benz | Bewertung:
  • Neue Modellnamen bei Mercedes, aber der G bleibt der G.
    Neue Modellnamen bei Mercedes, aber der G bleibt der G.
    © Mercedes/dpp-AutoReporter
  • Das Modellangebot von Mercedes-Benz ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen - und unübersichtlicher geworden. Die nächste umfassende Modelloffensive führt dazu, dass die Stuttgarter bis 2020 weltweit über 30 Modelle auf den Markt bringen wollen, darunter mindestens elf, die im aktuellen Produktportfolio bisher nicht vertreten sind. Hinzu kommen die Differenzierungen über Karosserievarianten und Antriebsformen. 

    Die Komplexität soll nun mithilfe neuer Namensgebungen der Modelle transparenter werden. Die Modellbezeichnung ist immer ein Akronym aus einem bis drei Großbuchstaben. Die Antriebsarten werden mit einem Kleinbuchstaben bezeichnet. Im Mittelpunkt stehen die fünf Kernmodellreihen A, B, C, E und S, die den Kunden auch weiterhin Orientierung geben werden. Für die Modellbezeichnung der SUVs gilt: In Anlehnung an die legendäre G-Klasse führen alle SUV-Modelle künftig die Anfangsbuchstaben "GL" im Namen. Dabei bezeichnet das "G" die Abstammungslinie. Das "L" kommt in der Historie von Mercedes-Benz immer wieder vor. Es ist ein Verbindungsbuchstabe, der die Modellbezeichnungen einprägsamer und besser sprechbar werden lässt, bekannt etwa vom legendären SL oder aktuell vom CLS und CLA. Danach folgt der dritte Buchstabe, der die Zugehörigkeit zur jeweiligen Kernmodellreihe beschreibt.


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