Nebenberufliche Existenzgründung mit KfW-Gründerkredit

Mittwoch, 01.10.2014 | Tags: Kredit | Bewertung:
  • Wer eine nebenberufliche Selbstständigkeit plant, muss nicht nur die Finanzierung, sondern auch das Verhältnis zum Arbeitgeber klären.
    Wer eine nebenberufliche Selbstständigkeit plant, muss nicht nur die Finanzierung, sondern auch das Verhältnis zum Arbeitgeber klären.
    © djd/KfW-Bildarchiv/Torsten George
  • (djd/pt). Immer mehr Existenzgründer machen sich mit einer nebenberuflichen Tätigkeit auf den Weg in die Selbstständigkeit. Das zeigte der KfW Gründungsmonitor 2014. Demnach lag die Zahl der nebenberuflichen Gründer im untersuchten Jahr 2013 sogar höher als die der Haupterwerbsgründer. Neben den Gründern, die zuvor weder arbeitslos noch berufstätig waren, wächst auch die Zahl derjenigen, die sich ein zweites Standbein neben ihrer angestellten Tätigkeit aufbauen und sich selbst beweisen möchten, dass sie ihre Talente und Ideen auch eigenverantwortlich wirtschaftlich nutzen können.

    Nebenberufliche Existenzgründung gut planen

    Wie bei einer Vollerwerbsgründung gibt es auch bei einer nebenberuflichen Selbstständigkeit vieles zu berücksichtigen: Ein realistischer Businessplan gehört ebenso dazu wie eine solide Finanzierungsgrundlage, um einen erfolgreichen Start zu schaffen. Wenn nicht genügend Kapital vorhanden ist, können Gründer über ihre Hausbank beispielsweise auch auf die Programme der KfW zurückgreifen. Voraussetzung ist, dass der Nebenerwerb innerhalb von vier Jahren zum Vollerwerb ausgebaut wird. Interessant für Nebenberufsgründer mit kleinerem Kapitalbedarf im Dienstleistungssektor oder im Handwerk ist etwa der "ERP-Gründerkredit-StartGeld". Mehr Informationen zu den Voraussetzungen und Konditionen gibt es unter www.kfw.de/gruenden. Bis zu 100.000 Euro lassen sich darüber zu günstigen Zinskonditionen finanzieren.

    Finanzierung auch ohne Eigenkapital möglich

    Besonders vorteilhaft für Existenzgründer ohne eigene Sicherheiten: Das "StartGeld" kann auch ohne Eigenkapital gewährt werden. Zudem übernimmt die KfW eine 80-prozentige Haftungsfreistellung gegenüber der Hausbank, was den Zugang zur Finanzierung wesentlich erleichtert. Starthilfe bekommen Existenzgründer von der KfW zudem über das sogenannte Gründercoaching. Bis zu 4.500 Euro Zuschuss gibt es in den ersten fünf Jahren der Selbstständigkeit für Unterstützung bei wirtschaftlichen, finanziellen und organisatorischen Fragen über einen qualifizierten Coach.


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