Nachholbedarf in deutschen Heizungskellern: Mit modernen Heizkonzepten kann man sparen und das Klima schonen

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  • Moderne Heizungssysteme auf Brennstoffzellen-Basis liefern gleichzeitig Strom und Wärme.
    Moderne Heizungssysteme auf Brennstoffzellen-Basis liefern gleichzeitig Strom und Wärme.
    © djd/E.ON
  • (djd). Deutschland heizt zu teuer: 67 Prozent der Heizungsanlagen hierzulande sind nach einer Erhebung des Schornsteinfegerhandwerks unzureichend effizient. Wer Kosten sparen und die Umwelt schonen will, sollte mit einer Heizungsmodernisierung daher nicht warten, bis der Bezirkskaminkehrermeister den Daumen senkt und der Austausch unumgänglich wird. "Moderne Gas-Brennwertkessel beispielsweise arbeiten heute so effizient, dass sich die Anlagen bereits nach wenigen Jahren bezahlt machen", erklärt Uwe Kolks, Geschäftsführer von E.ON Energie Deutschland. Die Kombination von Erdgas und klimaneutralem Bio-Erdgas sei zudem eine ideale Ergänzung für den Klimaschutz, da sie die Kohlendioxid-Emissionen nochmals spürbar senke. 

    Brennstoffzellen-Heizung: Wärme und Strom aus einer Quelle

    Mit Erdgas und Bio-Erdgas arbeiten auch hochmoderne Brennstoffzellen-Heizungen. Sie nutzen die Energieträger besonders effizient aus. Denn nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) erzeugen sie nicht nur Heizungswärme und warmes Wasser, sondern auch Strom. Durch die Nutzung dieser Technik können Haushalte ein großes Stück mehr Energie-Autarkie gewinnen. Bis zu 70 Prozent des Strombedarfs können Brennstoffzellen-Heizungsanlagen in Ein- oder Zweifamilienhäusern decken, lediglich der Rest sowie das Erdgas müssen über das Versorgungsnetz geliefert werden.

    Contracting: Heiztechnik günstig mieten statt selbst investieren

    Für eine Investition in neue Heizungstechniken gibt es verschiedene Optionen. Wer nicht selbst in eine Brennstoffzellen-Heizung investieren möchte, kann das sogenannte Contracting nutzen. Statt einmaliger Anschaffungskosten zahlt der Hausbesitzer nur eine monatliche Gebühr. Dadurch ist die Investition gering, und Nebenkosten etwa für Beratung, Installation, Inbetriebnahme, regelmäßige Wartung und Service sind in der Gebühr bereits enthalten. Auch um die Lebensdauer der Anlage muss man sich keine Sorgen machen, denn sie bleibt im Besitz des Anbieters.

    Fördergelder erleichtern den Umstieg

    Wer seinen alten Brenner durch eine moderne Brennwert-Heizung ersetzen möchte, der kann dafür verschiedene Förderungen nutzen. Dazu gehört etwa ein "Wärme-Bonus", mehr Informationen dazu gibt es unter www.eon.de/waermebonus. Staatliche Unterstützung in Form von günstigen Krediten oder Tilgungszuschüssen bietet die KfW-Bank im Rahmen ihres Programms "Energieeffizient sanieren". Und über das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien bezuschusst das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beispielsweise Solarwärmeanlagen und Wärmepumpen.

    Heizung per App steuern

    (djd). Moderne Heizungsanlagen nutzen Brennstoffe wesentlich effizienter aus - nicht nur durch eine verbesserte Brennertechnik, sondern auch durch die Digitalisierung. So lassen sich solche Anlagen komfortabel per Smartphone-App steuern und von unterwegs aus kontrollieren. Wer beim Start in den Winterurlaub vergessen hat, die Heizung herunterzudrehen, muss sich keine Sorgen mehr über hohe Heizkosten machen. Dank vernetzter Technik können Brennwertkessel oder Brennstoffzellen-Heizungen zudem auch aus der Ferne ohne Besuch des Servicetechnikers gewartet werden. Angenehmer Nebeneffekt: Der Komfort verbessert sich ebenfalls, wenn man die Heizung etwa schon vom Büro aus hochdreht, wenn früher Feierabend ist. Mehr zum Thema Heizkomfort gibt es etwa unter www.eon.de.


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