Kleines ABC der Solarthermie: Wie Sanierer die für ihren Bedarf beste Heizanlage finden

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  • Pro Person genügen bei einer Solarthermieanlage rund 1,5 Quadratmeter an Kollektorfläche nur zur Warmwasseraufbereitung. Bei einer zusätzlichen Heizungsunterstützung ist mit 2,5 Quadratmetern zu rechnen.
    Pro Person genügen bei einer Solarthermieanlage rund 1,5 Quadratmeter an Kollektorfläche nur zur Warmwasseraufbereitung. Bei einer zusätzlichen Heizungsunterstützung ist mit 2,5 Quadratmetern zu rechnen.
    © djd/Paradigma
  • (djd). In vielen Kellern schlummern veraltete Heizungsanlagen vor sich hin, die unnötig viel Energie verbrauchen. Dabei lohnt es sich gerade in der Sommerzeit, das bestehende Heizsystem für die kalte Jahreszeit zu erneuern, denn die hohen Temperaturen machen eine Heizung jetzt größtenteils überflüssig. Mit der Modernisierung steigern Hausbesitzer nicht nur den Wert der eigenen Immobilie, sondern schonen auch die Umwelt und senken die Energiekosten. Sinnvoll ist die Heizungserneuerung in Kombination mit der Installation einer Solarthermie-Anlage.

    Am Gütesiegel orientieren

    Solarthermie-Anlagen spielen für die private Energiewende eine große Rolle, denn die Kraft der Sonne ist nahezu unerschöpflich, kostet nichts und erzeugt umweltfreundliche Wärme für Heizung und Warmwasser ganz ohne CO2-Emissionen. Inzwischen gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Solarthermie-Anlagen auf dem Markt, da fällt es Verbrauchern oft schwer, den Überblick zu behalten und die für ihre eigenen Zwecke beste Anlage zu erkennen. Eine erste Orientierungshilfe bietet beispielsweise der sogenannte Solar Keymark. Das Gütesiegel für solarthermische Produkte auf der Basis europäischer Normen, liefert eine einheitliche Nenngröße für den Vergleich verschiedener Anlagen. Sie bringt die Leistung eines Kollektors mit seiner Flächengröße in Verbindung. Kollektoren mit großer Leistung bei kleiner Fläche bekommen einen besseren Wert zugeschrieben. Einen der höchsten Wärmeerträge am Markt liefert beispielsweise Paradigma mit seinem "AquaSolar"-System und dem entsprechenden Hochleistungskollektor "Aqua Plasma".

    Auf das Kollektormodell achten

    Auch bei den Vakuum-Röhrenkollektoren gibt es von Anlage zu Anlage unterschiedliche Modelle. Die Paradigma-Varianten etwa verfügen zusätzlich über sogenannte CPC-Spiegel hinter den Röhren, welche die Sonnenstrahlen immer im optimalen Winkel auftreffen lassen. So erzielen diese Kollektoren auch im Winter und in der Übergangszeit sehr gute Wärmeerträge. Generell wird dennoch eine südliche Dachausrichtung der Kollektoren empfohlen. Eine zusätzliche Plasma-Beschichtung wirkt lichtabsorbierend und steigert die Ausbeute noch einmal erheblich. Vorteilhaft sind besonders Kollektoren, die ausschließlich mit Wasser als Wärmeträgerflüssigkeit arbeiten, wie es bei den Paradigma-Modellen der Fall ist. Das Wasser, welches durch die Kollektoren fließt und von der Sonne erhitzt wird, ist dasselbe, das auch durch die Heizung strömt. So können Heizung und Kollektor direkt miteinander verbunden werden, ein zweiter Heizkreis mit Wärmetauscher ist unnötig. Viele weitere Informationen gibt es unter www.paradigma.de.

    Solarthermie-Anlage kombinieren

    Wer die Solarthermie-Anlage mit anderen Wärmeerzeugern wie einem Pelletkessel, einer Wärmepumpe sowie einem Gas- oder Öl-Brennwertkessel kombiniert, macht sich noch unabhängiger bei seiner Wärmeversorgung. Überschüssige, regenerativ erzeugte Energie verbleibt in einem Speicher und steht vor allem in den Übergangsmonaten zur Verfügung. Erst wenn die Temperatur im Speicher unter ein bestimmtes Niveau sinkt, springt der fossile Energieträger ein.

    Finanzielle Unterstützung

    (djd). Die Bundesregierung belohnt mit einem "Anreizprogramm Energieeffizienz APEE" unter anderem auch die Unterstützung der Heizung mit Solarthermie. Wird eine ineffiziente, solarthermische Altanlage ersetzt bzw. modernisiert, gewährt das staatliche Marktanreizprogramm (MAP) einen Zuschuss, der je nach Installationsaufwand unterschiedlich hoch ausfällt. Hinzu kommen zwei einmalige Boni, von denen einer 20% des ersten Zuschusses entspricht. Der zweite Bonus wird als Investitionszuschuss bezeichnet und liegt bei 600 Euro. Mehr zu aktuellen BAFA-Förderprogrammen gibt es auf www.foerderdatenbank.de. oder auf www.paradigma.de. Hier gibt es ebenso ein Verzeichnis mit Fachhandwerkern vor Ort.


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