IAA 2015: In der Peugeot-Studie Fractal gibt es auf die Ohren

Mittwoch, 16.09.2015 | Tags: Peugeot, Automodelle | Bewertung:
  • Die Studie Peugeot Fractal lotet Möglichkeiten aus, Informationsgehalt und Fahrfreude klanglich zu verstärken.
    Die Studie Peugeot Fractal lotet Möglichkeiten aus, Informationsgehalt und Fahrfreude klanglich zu verstärken.
    © dpp-AutoReporter/zm
  • Die Peugeot-Zukunftsstudie Fractal ist ein Elektro-Coupé für die Stadt. Seine 40-kWh-Lithium-Ionen-Batterie versorgt die E-Maschinen an Vorder- und Hinterachse mit Strom, sodass das Fahrzeug eine Gesamtleistung von 150 kW/204 PS erreicht. Im gemischten Fahrzyklus soll die Reichweite 450 Kilometer betragen. Die Bodenfreiheit des Fahrzeugs lässt sich variabel an die jeweilige Situation anpassen. Auf Schnellstraßen beträgt sie sieben Zentimeter, was die Aerodynamik und damit auch die Reichweite verbessert. Im Stadtverkehr kann sie bis auf Bordsteinniveau elf Zentimeter angehoben werden.

    Da Besondere am Peugeot Fractal ist aber, dass er zusätzlich zu Seh- und Tastsinn auch übers Gehör für positive Emotionen sorgen soll. Bisher wurden die Sinne visuell über das hochgesetzte Kombiinstrument und haptisch über das kompakte Lenkrad und den Touchscreen angesprochen. Hinzu kommt nun das Gehör, das durch eine im Automobilbereich völlig neue Art der Klangbearbeitung angeregt wird. Die spezielle "Soundsignatur" erklingt, sobald die Türen über die Smartwatch des Fahrenden geöffnet werden. Die Studie hat im Innen- und Außenbereich einen ganz eigenen klanglichen Auftritt, der erstmalig in Zusammenarbeit mit dem Klangdesigner Amon Tobin entwickelt worden ist. In der Stadt bewegt sich das Fahrzeug im Einklang mit seiner Umgebung.

    Das hochgesetzte Kombiinstrument des Peugeot Fractal verbindet eine Digitaleinheit mit hochauflösender holographischer Anzeige mit einer um 45 Grad geneigten Polycarbonat-Scheibe. Der Fahrer kann die Anzeige nach Belieben einstellen. Als Innovationsträger befasst sich der Fractal auch mit neuen Entwicklungs- und Fertigungsverfahren. So bestehen über 80 Prozent der Oberflächen im Innenraum aus Teilen, die im 3D-Druckverfahren hergestellt worden sind. Die reflexionsarmen Oberflächen wurden im Wege der generativen Gestaltung konzipiert, die die Entwicklung des idealen Bauteils möglich macht. (dpp-AutoReporter/wpr)


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