Gräserpollenallergie: Alternative Therapien kommen ohne Nebenwirkungen aus

Montag, 02.05.2016 | Bewertung:
  • Ohne Heuschnupfensymptome kann man im Sommer die Natur unbeschwert genießen.
    Ohne Heuschnupfensymptome kann man im Sommer die Natur unbeschwert genießen.
    © djd/Allvent
  • (djd). Wenn Hasel, Erle und Birke verblüht sind, können manche Pollenallergiker aufatmen. Aber längst nicht alle: Denn für einen großen Teil der Heuschnupfenpatienten geht das Niesen im Sommer weiter. Jetzt sind es die Gräserpollen, die bis in den August hinein durch die Luft fliegen und dabei Augen und Atemwege reizen - die verschiedenen Pollenflugzeiten kann man einem Kalender unter www.allvent.de entnehmen. Die höchste sogenannte Allergenität besitzt in Deutschland der zu den Süßgräsern gehörende Roggen, aber auch zahlreiche andere Gräsersorten können Allergikern zu schaffen machen.

    Allergien sollte man stets behandeln

    Bei Gräserpollen-Allergikern ist das Vergnügen an Freiluftaktivitäten wie Sport, Wanderungen oder einem Picknick meist getrübt. Deshalb - und um den gefürchteten "Etagenwechsel" zum Asthma zu verhindern - sollten Betroffene unbedingt handeln. Medikamente aus der Gruppe der Antihistaminika können die Symptome wirksam lindern. Sie haben allerdings oft Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Mundtrockenheit. Eine Alternative nennt Prof. Dr. med. André Michael Beer, Leiter des Lehrbereichs Naturheilkunde an der Bochumer Ruhr-Universität: "Bewährt hat sich bei Heuschnupfen der Wurzelextrakt aus Astragalus membranaceus. In Deutschland wird er in Allvent aus der Apotheke zur Behandlung der saisonalen allergischen Rhinitis eingesetzt." Die Inhaltsstoffe aus dem Tragantwurzel-Extrakt, so Prof. Beer, können das aus dem Lot geratene Immunsystem "umsteuern" und so die Histaminausschüttung zu einem großen Teil unterbinden - und das ohne Nebenwirkungen. Das wurde in einer placebokontrollierten Studie nachgewiesen.

    Pollenschutzmaßnahmen ergreifen

    Neben der frühzeitigen Einnahme von geeigneten Mitteln sollten Allergiker weitere Maßnahmen ergreifen. So ist es klug, in der Zeit der größten Belastung seinen Urlaub zu planen. Pollenschutzfilter an den Fenstern und im Auto, Nasenspülungen, häufiges Haarewaschen sowie das Lagern getragener Kleidung außerhalb des Schlafzimmers können ebenfalls für Linderung sorgen.

    Bei Heuschnupfenverdacht zum Allergologen

    (djd). Häufig bleiben Allergie-Erkrankungen lange unerkannt. Dabei steht vor jeder Behandlung die richtige Diagnose. Deshalb sollte man bei Verdacht auf Heuschnupfen oder andere Unverträglichkeiten frühzeitig einen Allergologen aufsuchen. Er kann zum Beispiel durch einen Hauttest, einen Provokationstest oder eine Blutuntersuchung die krankmachenden Allergene identifizieren und eine passende Therapie verordnen. Dafür kommen neben schulmedizinischen Maßnahmen auch Naturmittel wie beispielsweise der Tragentwurzel-Extrakt Allvent in Frage.


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