EU fordert Energiebedarf nahe Null: Mit dem Standard von morgen schon heute sparen

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  • Neubauten müssen spätestens ab 2021 im Niedrigstenergiestandard mit einem Energieverbrauch nahe Null errichtet werden.
    Neubauten müssen spätestens ab 2021 im Niedrigstenergiestandard mit einem Energieverbrauch nahe Null errichtet werden.
    © djd/Paul Bauder
  • (djd). Bereits in wenigen Jahren sollen Niedrigstenergiehäuser laut der EU-Gebäuderichtlinie der verbindliche Standard für den Neubau von Wohngebäuden in der Europäischen Union werden. Gemäß dem Artikel 2 der Richtlinie sind das Gebäude, die eine sehr hohe Gesamtenergieeffizienz aufweisen. Der Energiebedarf soll fast bei Null liegen oder sehr gering sein und zu einem wesentlichen Teil durch Energie aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden. "Neben der Nutzung von Energiequellen am Standort etwa über Wärmepumpen, Solarthermie oder Photovoltaik wird eine konsequent effiziente Wärmedämmung der Gebäudehülle und vor allem des Dachs eine wesentliche Rolle spielen", erklärt Bauen-Wohnen-Spezialist Martin Schmidt von rgz24.de.

    Hochwertiger Wärmeschutz ohne dicke Dämmschichten

    Gefragt sind Dämmstoffe und Systeme, die einen hochwertigen, lückenlosen Wärmeschutz möglich machen, ohne dass das Haus in extrem dicke Dämmschichten eingepackt wird. Denn gerade in städtischen Regionen ist Raum teuer. Hocheffiziente Polyurethan-Hartschaumdämmungen wie etwa die Bauder PIR Dachsysteme können wesentlich schlanker als andere Materialien aufgebaut werden, um einen definierten energetischen Standard zu erreichen. Dass sie besonders langlebig und resistent gegen Schimmel und Schädlinge sind, wirkt sich auf ihre Gesamt-Umweltbilanz positiv aus.

    Beim Energiestandard an den Vorgaben von morgen orientieren

    Wer heute baut, sollte nicht nur die gesetzlichen Vorschriften bei der Wärmedämmung einhalten, sondern sich an den Vorgaben für die Zukunft orientieren. Das kann sich von Anfang an lohnen, Rechenbeispiele und mehr Details dazu gibt es unter www.rgz24.de/dachausbau. Zum einen kann in Häusern mit gutem Wärmeschutz von Anfang an mit sehr geringen Energiekosten gerechnet werden. Zum anderen gibt es Fördergelder von der KfW nur für Gebäude mit einem besseren Energiestandard, als ihn die aktuelle Fassung der Energieeinsparverordnung (EnEV) verlangt. Unter www.ratgeberdach.de gibt es dazu weitere Planungstipps.

    Mit einer guten Dämmung sparen und die Lebensqualität steigern

    (djd). Eine gute Wärmedämmung soll nicht nur den Energieverbrauch senken, sondern auch die Wohn- und Lebensqualität in den eigenen vier Wänden verbessern. Eine Rolle spielt hier zum Beispiel die Raumluftqualität, die Resistenz gegen Schimmel, der Einsatz schadstoffarmer Materialien sowie auch der sommerliche Wärmeschutz, der gerade für die Nutzung von Dachräumen beachtet werden muss. Worauf es ankommt und wie man eine Dämmung plant, verrät die Website www.ratgeberdach.de.


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