Energie verbrauchen oder selbst erzeugen? Ein Ratgeber erklärt die vielfältigen Möglichkeiten beim Hausbau

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  • Das Haus wandelt sich heute vom Energieverbraucher zum Energieerzeuger - beispielsweise mit PV-Anlagen auf dem Dach.
    Das Haus wandelt sich heute vom Energieverbraucher zum Energieerzeuger - beispielsweise mit PV-Anlagen auf dem Dach.
    © djd/Bauherren-Schutzbund
  • (djd). Der Energieverbrauch spielt beim Neubau von Ein- oder Zweifamilienhäusern eine große Rolle. Bereits heute macht die Energieeinsparverordnung (EnEV) strenge Vorgaben zur Energieeffizienz, künftig werden die Anforderungen weiter steigen. Dabei geht es nicht nur um eine immer bessere Dämmung und Abdichtung des Hauses, um Wärmeverluste zu verringern. Immer wichtiger wird auch die Energietechnik. Vom reinen Energieverbraucher wandeln sich Häuser zu Mitspielern in komplexen Energie-Netzwerken - sie werden selbst zum Erzeuger von Strom und Wärme. 

    Ratgeber: Effiziente Techniken von heute und morgen

    Wohin die Reise bei der Energietechnik geht, zeigt ein neuer Ratgeber, den die Verbraucherschutzorganisation Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) zusammen mit dem Fraunhofer Informationszentrum Raum und Bau (IRB) herausgegeben hat. Der Ratgeber stellt die heute verfügbaren Heiztechniken - vom Brennwertkessel über die Wärmepumpe bis zu Nahwärmenetzen - mit ihren Vor- und Nachteilen vor. Er vergleicht Konzepte wie das Passivhaus, das Niedrigenergie-, Nullenergie- und Plusenergiehaus oder das Effizienzhaus Plus und erläutert, was sich hinter diesen Begriffen ganz praktisch verbirgt. Bauherren finden darin Informationen zu den aktuellen Techniken zur Energieerzeugung im Haus und zur Speicherung von selbst erzeugtem Strom, etwa in Batterien oder in Form von Wärme in Wasserspeichern. Zu beziehen ist der 40 Seiten umfassende Ratgeber unter www.bsb-ev.de gegen eine Schutzgebühr von drei Euro zuzüglich Versandkosten.

    Praktische Planungstipps für die Häuser der Zukunft

    Der Ratgeber geht aber auch darauf ein, was Bauherren bereits vor Baubeginn für eine gute Energiebilanz tun können, beispielsweise durch die Wahl des Bauplatzes, die Lage des Gebäudes zur Sonne hin oder die Berücksichtigung von Verschattungen etwa durch Bäume, Berge oder hohe Gebäude. Die Broschüre weist darauf hin, dass auch das Nutzerverhalten und die richtige Nutzung von modernen Energietechniken mit darüber entscheiden, wie gut ein Gebäude im Alltag energetisch abschneidet.

    Rat und Tat rund um Neubau und Renovierung

    (djd). Von Energieeffizienz bis Bauqualität, vom familien- oder altersgerechtem Wohnen bis zur Wohngesundheit: Wer neu baut oder sein Haus umfassend renoviert, muss sich mit einer Vielzahl unterschiedlicher bautechnischer und rechtlicher Aspekte auseinandersetzen. Weil die meisten Bauherren und Hausbesitzer keine Fachleute sind, bietet die Verbraucherschutzorganisation Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) praktische Hilfestellungen an. Unter www.bsb-ev.de finden Verbraucher umfassende und unabhängige Informationen und können Kontakt zu Bauherrenberatern und Vertrauensanwälten aufnehmen. Auf der Website stehen diverse Ratgeber zum Beispiel zum Bauen, Modernisieren, zum altersgerechten Umbau, zu gesundem Wohnen oder zur Energietechnik zur Verfügung.


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