Die fünf größten Fehler bei Erkältungen: Ein falscher Umgang mit Husten und Co. kann die Symptome verschlimmern

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  • Um die Symptome einer Erkältung zu lindern und eine Verschlimmerung zu vermeiden, ist der Rat eines Apothekers sinnvoll.
    Um die Symptome einer Erkältung zu lindern und eine Verschlimmerung zu vermeiden, ist der Rat eines Apothekers sinnvoll.
    © djd/www.linda.de
  • (djd). In der kalten Jahreszeit erwischt "es" fast jeden einmal. Damit eine Erkältung möglichst schnell wieder verschwindet und sich nicht noch verschlimmert, sollten diese fünf typischen Verhaltensfehler unbedingt vermieden werden.

    • Weiter "Vollgas" geben: Bei Husten, Schnupfen, Heiserkeit ist Schonung angesagt! Wer dies nicht beachtet, in einem anstrengenden Job weiterpowert und womöglich noch zum Sport geht, riskiert eine Verschlimmerung des Infekts bis hin zu einer gefährlichen Herzmuskelentzündung. Stattdessen besser einen Gang runterschalten, sich warmhalten und für viel Ruhe und Schlaf sorgen. Auch immununterstützende Mittel seien vielfach eine gute Maßnahme, so Linda Apotheker Michael Fey aus Bad Kreuznach.
    • Ständig Nasenspray benutzen: "Abschwellende Nasensprays sollten nur kurzfristig eingesetzt werden, weil es sonst zu einem Gewöhnungseffekt und einer Abhängigkeit kommen kann", erklärt Fey. Er rät dazu, nur notfalls und am besten nachts zu diesem Mittel zu greifen. Ansonsten sei es sinnvoller, das unangenehme Gefühl möglichst auszuhalten oder alternativ Salzwasser-Sprays zu verwenden.
    • Leichtes Fieber senken: Fieber ist eine gesunde Abwehrreaktion des Körpers, um den Infekt zu bekämpfen. "Erst ab etwa 38,5 Grad Körpertemperatur ist es sinnvoll, ein fiebersenkendes Mittel einzunehmen. Gut verträglich ist etwa Paracetamol, das nur wenige Nebenwirkungen hat", empfiehlt Michael Fey.
    • Husten verschleppen: "Es ist ein großer Fehler, Husten einfach hinzunehmen, denn daraus kann sich eine bakterielle Infektion entwickeln, zum Beispiel eine Bronchitis", warnt der Apotheker. Darum sei es wichtig, rechtzeitig Schleimlöser einzunehmen. Bei Reizhusten, der den erholsamen Schlaf behindert, können am Anfang auch Hustenstiller sinnvoll sein.
    • Halsschmerzen übergehen: Unbehandelt können sie sich leicht zu einer Angina ausweiten, warnt der Apotheker. Desinfizierende Halstabletten oder Gurgellösungen können hier vorbeugen. Empfehlungen dazu gibt es beispielsweise in den LINDA Apotheken. Unter www.linda.de finden Interessierte eine in Wohnortnähe.

     

    Erkältung und Diabetes

    (djd). Menschen mit Diabetes sind nicht nur anfälliger für Erkältungen, da hohe Blutzuckerwerte auch das Abwehrsystem schwächen können, es entstehen bei ihnen auch oftmals Komplikationen. Außerdem bringen Infekte häufig die Blutzuckereinstellung durcheinander. Darum ist Vorbeugung so wichtig - etwa durch regelmäßiges Händewaschen, Desinfektionstücher für unterwegs, Wechselduschen und eine ausgewogene Ernährung. Weitere Tipps und persönliche Beratung erhalten Betroffene zum Beispiel in den Linda Apotheken.


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