Das Sultanat Oman auf Sindbads Spuren kulinarisch entdecken

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  • "Catch of the day": Ihren Fang verkaufen die einheimischen Fischer bis heute auf traditionellen Märkten unter freiem Himmel.
    "Catch of the day": Ihren Fang verkaufen die einheimischen Fischer bis heute auf traditionellen Märkten unter freiem Himmel.
    © djd/Sultanate of Oman
  • (djd). Fein duftender Zimt, erlesene Safran-Fäden und geheimnisvolle Gewürzmischungen: Ein Einkaufsbummel über die traditionellen Märkte des Sultanat Omans - Souks genannt - ist ein Erlebnis für alle Sinne. "Kulinarik bedeutet Kultur. Wer den Orient wirklich kennenlernen möchte, sollte sich auch der traditionellen Küche widmen", rät Reisejournalistin Beate Fuchs von RGZ24.de. Der Mutrah Souk in der Hauptstadt Muscat etwa ist ein Erlebnis für alle Sinne: mit betörenden Düften, schillernden Farben und exotischen Waren.

     

    Einflüsse aus aller Herren Länder

    Gastfreundlich und weltoffen sind die Omanis seit jeher. Sagenfiguren wie Sindbad der Seefahrer haben hier ihre Heimat. Schließlich liegt das Land am arabischen Golf direkt an alten Handelsrouten, an der Schnittstelle zwischen Orient und Okzident. Besucher aus allen Himmelsrichtungen haben hier ihre kulinarischen Spuren hinterlassen, von Spezialitäten aus China bis zu den raffinierten Gaumenfreuden der indischen und arabischen Küche. Ganz gleich ob man einen reinen Badeurlaub plant oder bei Ausflügen oder einer Rundreise auch Landschaft und Kultur des Landes erkunden möchte: Erst eine reich gedeckte orientalische Tafel macht die Eindrücke komplett.

    Keinesfalls fehlen darf dabei Reis, das Grundnahrungsmittel der Omanis. Mit etwas Rohkostsalat, Gemüse, gebratenem Huhn, Fisch oder Lammfleisch bekommt man ihn als Biryani an jeder Ecke serviert - auch im einfachsten Restaurant. Raffiniert gewürzt werden typische Gerichte wie Huhn, das mit Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch und Gemüse gebraten wird. Fisch, tagfrisch gefangen, gibt es auf Märkten direkt am Strand zu kaufen. Nicht minder beliebt ist Lamm, abgeschmeckt mit getrockneten Limonen, Zwiebeln, Tomaten, Knoblauch, grünen Pfefferschoten, Kardamom und Zimt. In Sachen Kulinarik sollte man sich einfach auf einem der Märkte beraten lassen und passende Gewürzmischungen mit nach Hause nehmen. So kann man auch daheim weiter in exotischen Genüssen schwelgen. Ideen und viele Anregungen für die eigene Reiseplanung gibt es unter www.omantourism.de.

    Ein Fest der Düfte und Aromen

    Die orientalische Küche wäre nicht komplett ohne ihre verführerischen Süßspeisen wie beispielsweise Halwa. Neben jeder Menge karamellisiertem Zucker dürfen auch hier mit Safran und Kardamom die allgegenwärtigen feinen Gewürze nicht fehlen. Selbst der Kaffee in Oman ist für viele eine Offenbarung: Auch er wird mit Kardamom besonders fein aromatisiert und in kleinsten Mengen aus feinen Porzellanbechern genossen. Abgerundet wird dieses Fest der Aromen durch den Weihrauch, der seit Jahrtausenden in Oman aus Baumharz gewonnen wird. Den feinen Duft wird man auch lange nach der Rückkehr noch in der Nase haben.

    Am Morgen Kultur, am Nachmittag zum Strand

    (djd). Eine überschaubare Flugzeit von nur gut sechs Stunden, ganzjähriges Badewetter und dazu viel kulturelle Abwechslung: Oman hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der beliebtesten Fernreiseziele der Bundesbürger entwickelt. Gerade die Vielfalt macht den Reiz aus: Am Vormittag eine Jeep-Tour durch die gebirgige Landschaft unternehmen oder Baudenkmäler besuchen, am Nachmittag dann am Strand relaxen - die Wege sind in jedem Fall kurz. Die Omanis sind zudem für ihre Gastfreundschaft bekannt und pflegen ihre Traditionen. Das gilt auch für die orientalische Architektur, die bis heute das idyllische Bild etwa in der Hauptstadt Muscat prägt. Tipps und Informationen für die eigene Reiseplanung gibt es unter www.omantourism.de.


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